Autsch! Das Zwickt! Ein Impuls zum Tag der Rückengesundheit

Autsch! Das zwickt!

heute ist Tag der Rückengesundheit. Zugegeben, es hört sich nicht gerade spannend an. Doch zwickt es erst einmal – ist das Leid schnell groß.

Grundsätzlich gilt: Wir Menschen sind für Bewegung geschaffen. Nicht nur um unsere Finger rhythmisch auf einer Tastatur zu schlagen, zum nächsten Besprechungsstuhl zur schlürfen und auf dem Rückweg einen Kaffee oder Tee mitzunehmen.

Du weißt worauf ich hinaus möchte: Versuche dich so oft wie möglich von deinem Stuhl zu trennen und in Bewegung zu kommen. Denn sind wir mal ehrlich: Projektleiter und Projektmanager sind häufiger auf ihren Bürostühlen anzutreffen, als es für ihren Rücken förderlich ist.

Dabei kannst du mit wenigen Minuten am Tag dir und deinem Rücken etwas Gutes tun. Und das ohne großen Aufwand. Alles was du brauchst ist dein eigener Körper. Wie dir das heute gelingen kann, möchte ich dir mit drei kurze Übungen von meiner Freundin und Geschäftspartnerin Katina Hacker zeigen.

Beim Training für die Wirbelsäule bewegst du diese in alle Bereiche bis zum maximalen Anschlag. Ist die Endposition erreicht, hältst du diese für 3 bis 5 Sekunden. Alle Übungen solltest du zwei- bis dreimal wiederholen. Die Geschwindigkeit ist dabei langsam bis sehr langsam. Starten tust du jeweils einer neutralen Ausgangsposition.

Einen Hinweis noch: Die Übungen führst du selbstverständlich auf eigene Gefahr durch! Bist du nicht sicher, ob sie dir gut tun, frage besser vorab deinen Arzt.

Halswirbelsäule dehnen

Neige hierfür deinen Kopf nach links bzw. rechts und versuche mit deinem Ohr deine Schulter zu berühren. Die Schulter der gegenüberliegenden Seite wird nach hinten unten gezogen, sodass du die Dehnung in deinem Hals spürst. Kind und Nase bleiben dabei nach vorne gerichtet.

Brustwirbelsäule beugen und überstrecken

Lege hierfür im ersten Schritt dein Kinn auf dein Brustbein. Deine Arme und Schultern dürfen sich mit nach vorne senken. Anschließend machst du dich “groß”. Sprich du streckst deinen Brust nach vorne und ziehst gleichzeitig deine Schultern nach hinten unten. Dabei zeigen deine Daumen an die Decke.

Lendenwirbelsäule rotieren

Für diese Übung stellst du dich am besten hüftbreit hin. Die Knie sind dabei leicht gebeugt, die Füße parallel. Stabilisiere nun deine Hüfte und drehe dich mit deinem Oberkörper und Kopf nach links bzw. rechts. Zur Verstärkung dieser Übung darfst du gerne deine Arme mitbewegen.

War gar nicht aufwändig, oder? Wie fühlst du dich?

Wer mich kennt, weiß, dass ich nach dem Pomodoro Prinzip von Francesco Cirillo arbeite. Meine 5-Minuten Pause verbringe ich regelmäßig mit kurzen Stretching-Einheiten. Sie machen mich wach und geben mir die Power die nächsten Aufgaben anzugehen. Ich hoffe, dass tun sie auch bei dir 🙂

Ich wünsche dir einen schönen Wochenausklang
Anna-Elena

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