ProjectEvolution - Anna-Elena Stoehr

ProjectEvolution stellt sich vor

Sechs Fragen an Anna-Elena Stoehr, die Inhaberin von ProjectEvolution.

1. ProjectEvolution – wer steht dahinter?

Schmunzelt. Ich bin Anna-Elena Stoehr, Anfang 30 und seit mehr als 10 Jahren im Projektmanagement in verschiedenen Branchen tätig. Auf meinen Stationen erkannte ich schnell die Schlüsselrolle eines einfachen und funktionierenden Projektmanagements.

Seit 2014 berate und unterstütze ich als Projekt-Expertin Unternehmen bei der Einführung bzw. der Optimierung ihres Projektmanagements. Gemeinsam erarbeiten wir passgenaue Lösungen und heben es auf die nächste Erfolgsstufe.

Dabei ist mir wichtig, dass die realisierten Lösungen von der Basis, zumindest in weiten Teilen, getragen werden. Denn nur, wenn Veränderungen gemeinsam gelebt werden, können diese zu einer Erfolgsgeschichte werden!

2. Gibt es Ihrer Meinung nach das ideale Projektmanagement?

Stillstand bedeutet Rückschritt! Kundenbedürfnisse oder Marktgegebenheiten verändern sich kontinuierlich. Wirksames Projektmanagement sollte sich daran anpassen. Durch ein kontinuierlich auf die Situationen abgestimmtes System wird meiner Meinung nach der höchste Nutzen für alle Beteiligten erzielt.

Die gewählte Methode bzw. einzuhaltende DIN-Normen geben natürlich einen gewissen Rahmen vor. 1 zu 1 die theoretischen Grundlagen zu übertragen, ist jedoch nicht zielführend. Spielräume sollten genutzt werden, um die Besonderheiten des jeweiligen Unternehmens bzw. der Branche zu berücksichtigen. Meiner Erfahrung nach führt dies neben einer effizienteren Zielerreichung zu einer hohen Akzeptanz des Change-Prozesses. Der Basis für den späteren Erfolg. Denn nur, wenn neue Prozessen, Instrumenten und Co eingesetzt werden, kann eine positive Veränderung erfolgen. Sie in den Schubladen verstauben zu lassen, wäre kontraproduktiv.

Demnach gibt es in meinen Augen kein „perfektes“ Projektmanagement. Verbesserungsmöglichkeiten wird es immer geben! Die Frage ist, welches Potential diese haben. Grinst.

3. Realität oder Illusion: gibt es den perfekten Projektleiter?

Mhhh. Meines Wissens nach gibt es keine Berufsausbildung oder Studium zum Projektmanager bzw. -leiter. Aufgaben und Leitungsfunktionen werden in der Praxis an Experten nach und nach übertragen. Mit steigender Berufserfahrung wachsen sie so in ihre Rolle: Vom Projektmitarbeiter über den Teilprojektleiter zum Gesamtprojektleiter bis hin zum PMO (Projekt Management Officer). Learning by doing ist hier die Regel. Dabei lässt sich der Prozess durch Mentoren-Programme, Schulungen und Workshops unkompliziert beschleunigen.

Ich bin zum Beispiel gelernte IT-lerin. Während meines ersten Studiums konnte ich eine PM-Qualifikation abschließen. Anschließend bin ich direkt im Projektgeschäft eingestiegen. Dies war damals eine Online-Agentur aus Bonn. Diese Vorkenntnisse haben mir enorm in meinem Tagesgeschäft geholfen, denn ich kannte die Fallstricke und Abkürzungen – zumindest theoretisch. Lehrgeld musste ich natürlich auch zahlen. Das ist ganz klar. Lacht.

4. Kann jeder Projektleiter werden?

Na klar! Strahlt. Das Handwerkszeug in Form von Methoden und Instrumenten lässt sich gut erlernen. Genauso wichtig ist jedoch die Praxis – ins Tun zu kommen.

Hier spielen, neben den theoretischen Grundlagen, weiche Faktoren die Hauptrolle. Anpassungs- und Änderungsbereitschaft sowie Kreativität in der Problemlösung sind nur einige Aspekte. Zeitgleich sind Stressresistenz, eine ausgeprägte Kommunikationsstärke und situatives Führungsverhalten ebenso relevant. Ein Projektmanager oder angehender Projektleiter sollte hier entsprechende Softskills mitbringen.

5. Warum ProjectEvolution? Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Angebot?

ProjectEvolution – die Evolution des Projektmanagements. Auf meinen verschiedenen Berufsstationen konnte ich das enorme Potential eines an den individuellen Bedürfnissen ausgerichteten PMs erleben. Jedes Mal erfüllt es mich mit Freude zu sehen, wie Optimierungsideen umgesetzt werden, Teams ihre Gummibänder lösen und ins Handeln kommen.
Dabei habe ich mich auf die Einführung und Optimierung bestehender Projektmanagement-Prozesse spezialisiert. Dieses Fachwissen möchte ich nutzen um Firmen erfolgreicher zu machen.

Von innen heraus schaffen es die Mitarbeiter zusammen mit ProjectEvolution ihr Projektmanagement in das nächste Zeitalter zu heben. SIE haben ihr PM evolutioniert. Hebt ihre Hände zu Anführungszeichen. Ich unterstütze dabei von außen mit passenden Hilfestellungen.

So gab es zum Beispiel ein mittelständisches Unternehmen in welchem jedes Projekt-Team seine Ziele so realisierte, wie sie es für angemessen hielten. Ein einheitliches PM-Verständnis gab es nicht: Die einen definierten vorab im Zuge eines Projektauftrags ihre Absichten, die anderen nicht. Eine Abteilung betrieb aktives Risikomanagement, andere fand dies wiederum übertrieben und zu aufwendig. Gemeinsam mit dem Management und den Teams gelang es mir durch die Einführung eines unternehmensweiten Projektmanagement-Handbuches einen verbindlichen und akzeptierten Leitfaden zu entwickeln sowie einzuführen. Das Ergebnis: Management und Projektleiter haben zu jedem Zeitpunkt den Überblick über Ziele, Risiken und den aktuellen Stand in Bezug auf Zeit, Kosten und Qualität. Perfekt! Gleichzeitig ist ein Austausch von Experten zwischen den Teams ohne größere Rüstzeiten möglich, denn alle arbeiten mit dem gleichen System. Erkenntnisse aus der Vergangenheit werden dokumentiert und helfen unternehmensweit aktuelle und zukünftige Projekte zu optimierten. Schmunzelt. Diese Erfolgsgeschichte begeistert mich, immer wieder!

ProjectEvolution ermöglicht es mir Unternehmen und Teams dabei zu unterstützen ein leistungsstarkes Projektmanagement zu erschaffen. Das ist meine Passion!

6. Ihr angegebenes Motto lautet: „When nothing goes right, go left!“ – warum?

1. es kommt anders und 2. als man denkt: Projekte laufe nie wie geplant! Hat man von Anfang an „die perfekte Lösung“ im Kopf, beschränkt man seinen Horizont enorm. Für Ziele gibt meist mehrere Lösungsalternativen. Man muss sie finden und bereit sein diese zu realisieren.

Zeitgleich erinnert mich mein Motto daran, dass Projekte – und man selbst – auch scheitern kann. Scheitern ist für mich nichts Negatives. Meist ergibt sich eine neue Option. „When nothing goes right, go left!“ fordert mich auf meinen Blick nach vorne zu richten und aus meinen Erfahrungen der Vergangenheit zu lernen.





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