Was Sie für Ihr Risikomanagement von Dexter Morgan, dem Serienkiller, lernen können – ohne einen Mord begehen zu müssen!

Was Sie für Ihr Risikomanagement von Dexter Morgan, dem Serienkiller, lernen können – ohne einen Mord begehen zu müssen!

Viele Projektleiterinnen und -leiter hoffen darauf, dass Projektrisiken einfach nicht eintreten werden. Doch in vielen Fällen ist die Realität eine andere. Die gute Nachricht: Es gibt mehrere Abkürzungen für Ihr Risikomanagement, die nicht nur schnell und einfach zu realisieren sind, sondern gleichzeitig mehr Erfolg und Sicherheit für Ihre Projekte bringen.

Doch was hat dies mit Dexter Morgan zu tun? Jede Menge! Im Projektverlauf, wie auch in der US-amerikanischen TV-Serie, stellt sich nicht die Frage, ob Probleme auftreten oder nicht. Relevant in diesem Zusammenhang ist, ob die Probleme frühzeitig erkannt und professionell gemanagt werden. Denn Projektmanagement, wie makaber es im Fall Dexters sein mag, bedeutet vor allem eins: Risikomanagement!

Sicherlich haben Sie sich schon einmal gefragt:

  • Wie identifiziere ich Risiken?
  • Wie bewerte ich Risiken?
  • Wie manage ich Risiken?
  • Wie kommuniziere ich Risiken?

Genau diese Fragen stellt sich Dexter vor jedem geplanten Mord. Konsequent vermeidet er dabei Risiken, als Serienkiller von seinen Kollegen der Miami-Metro Police enttarnt zu werden. Läuft doch etwas nicht nach Plan, hat er in der Regel mindestens eine Alternative parat.

Doch wie genau geht er dabei vor?*

Wie identifiziert Dexter Risiken?

Grundsätzlich stellt Dexter all seine Annahmen in Frage. Getreu dem Motto: „Man übersieht die einfachsten Dinge, wenn man sich nur sicher genug ist, dass sie nicht da sind.“ (Tom DeMarco). Dabei baut er zum einen auf seine Erfahrung der Vergangenheit auf. Zum anderen versucht er Risiken, welche sich unmittelbar oder mittelbar aus dem bevorstehenden Mord ergeben, zu identifizieren. Genauso, wie es in einem professionellen Projekt-Risikomanagement der Fall wäre.

Wie bewertet Dexter Risiken?

Nach Identifikation der potentiellen Risiken schätzt der Blutspurenanalyst mit dunklem Geheimnis die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Ausmaß des jeweiligen Risikos ein. Da er seine Morde selbst begeht und i.d.R. keine Dritten in seine Taten einweiht, können Stakeholder kaum um Rat gefragt werden. Diesen Vorteil können Sie hingegen in Ihren Projekten jeder Zeit nutzen.

Wie managt Dexter Risiken?

Nichtsdestotrotz versucht er durch gezielte Maßnahmen das Risikopotential seiner Morde für sich zu senken. Dabei differenziert Dexter, genau wie Projektleiterinnen und -leiter, zwischen jenen Risiken, für welche er definitiv eine Gegensteuerungsmaßnahme benötigt und jenen, für welche er erst bei Eintritt eine Lösung finden wird. Eine seiner bekanntesten Gegensteuerungsmaßnahmen ist die Einrichtung des sogenannten Mordraumes. So verpackt er seine Opfer in Klarsichtfolie und hängt die Wände mit Planen ab, damit er keine Spuren hinterlässt.

Wie kommuniziert Dexter Risiken?

Im Fall von Dexters eingeweihten Schwester, Debra Morgan, kommuniziert der Serienkiller im Laufe der Serie unverblümt seine Neigung und die damit verbundenen Risiken. Dies trifft auf potentielle wie auch eingetretene Risiken zu. Vertrauen und offene Kommunikationsstrukturen stellen dabei für jedes professionelle Risikomanagement einen der zentralen Eckpfeiler dar.

Wenn Sie mehr über Risikomanagement in Projekten lernen möchten, empfehle ich Ihnen das Buch „Projektrisiken: identifizieren, bewerten, kommunizieren und managen*“ von Anna-Elena Stoehr.

Projektrisiken: identifizieren, bewerten, kommuizieren und managen
In diesem Buch finden Sie eine praxiserprobte Schritt-für-Schritt-Anleitung inkl.

  • Vorlagen,
  • 10-Schritte-Notfall-Checkliste,
  • Ängste-Knacker-Strategie,
  • Praxistipps und
  • Praxisübungen

damit auch Ihnen ein erfolgreiches Risikomanagement gelingt. Von der Kategorisierung über die Berechnung Ihres Risikopotentials bis hin zur Risikoüberwachung, Kommunikation und Dokumentation: in acht Kapitel erhalten Sie das Handwerkszeug zu einem professionellen Risikomanagement.

Projekte scheitern nicht, weil sich die Risiken nicht eliminieren ließen. Sie scheitern, weil eingetretene Probleme falsch gemanagt wurden. Warten Sie also nicht bis zur nächsten Projektkrise, sondern beginnen Sie bereits heute proaktiv mit dem Aufbau bzw. der Optimierung Ihres bestehenden Projektrisikomanagements*.


* Affiliate-Link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.